KURSE

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(: MOSAIKKURSE 2018 :)


APRIL 2018

Donnerstag, 12. 4.

Freitag, 13. 4.

Samstag, 14. 4.

 

Donnerstag und Freitag jeweils von 16.00 bis ca. 21.00

Samstag vormittag - nach Vereinbarung mit den TeilnehmerInnen

Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen

Kosten: 190,--,-- pro TeilnehmerIn

Materialaufwand ca. 30,--



InteressentInnen sind herzlich eingeladen, sich auch für einen außerordentlichen Kurs anzumelden,

um einen passenden Termin zu vereinbaren, ersuche ich um Kontaktaufnahme!


Bei mindestens 2 TeilnehmerInnen erstellen wir einen individuellen Terminplan für einen Workshop.

 

 

 

Anmeldung bzw. Information: 06643937273 oder auch unter KONTAKTE

 



 

Seminarleitung: Anna Zottmann

Seminarsprache: englisch / deutsch

freiberufliche Mosaizistin und Bildhauerin  / Graz

Ausbildung an der Ortweinschule Graz 1982 – 1987
Mosaikausbildung in Ravenna (CISIM 1998 / 2000)




Für Anmeldungen zu weiteren Kursen wenden Sie sich bitte direkt an mich ...

 

 

 

 
                                                                                                                        


Kurzer Einblick in zwei Methoden der Mosaiktechnik:


DIREKTES VERFAHREN:
bei dieser Methode entsteht ein Mosaik, das nicht verfugt wird, da die Oberfläche 
keine einheitliche Ebene bildet; die Steine sind in ihrer ganzen Plastizität spürbar - 
es entsteht ein Mosaik mit einer sehr lebendigen Licht- und Schattenwirkung.
1. man zeichnet oder kopiert das Motiv auf die Trägerplatte;
2. die Mosaiksteine werden direkt auf den Untergrund geklebt;
3. um detailgetreu arbeiten zu können, sollten die Steine bzw. Smalten mit einer
Mosaikzange in entsprechende Größe und Form gebrochen werden;


INDIREKTES VERFAHREN:

durch diese Arbeitsweise erhalten wir ein Mosaik mit einer sehr ebenen und glatten
Oberfläche; diese Methode eignet sich vor allem für Gebrauchsobjekte, wie z.B. 
Tischplatten, Spiegelrahmen, Bodenbereiche udgl., da in diesen Fällen eine 
wischfeste und zweckdienliche Mosaikfläche erwünscht ist.
1. das Motiv wird seitenverkehrt auf Spezialpapier gezeichnet oder kopiert
2. nun wird das Mosaik mit einem wasserlöslichen Kleber verlegt

(man beachte dabei, dass die Unterseite letztendlich die Sichtseite ist!)
3. nach Beendigung dieser Arbeit, lässt man das Mosaik gut trocknen, bevor man
4. einen festen Mörtel bereitet, in den das Mosaik gelegt wird; oder
4a. einen etwas weicheren Mörtel bereitet, mit dem man das Mosaik auf der Rückseit vergießt
5. nach Aushärten des Mörtels wird das Motiv vorsichtig gewendet und vom    
Packpapier mit lauwarmem  Wasser befreit;
6. nach sorgfältiger und vorsichtiger Reinigung kann das Mosaik nun verfugt werden;